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Mittwoch, 15. Juni 2011

Pilzinfektionen und orthomolekulare Medizin

Kasuistik

Patientin A.-K. S., 19 Jahre

Patientin beklagt sich über Lungenschmerzen sowie über Kopfschmerzen, mit denen sie bereits morgens erwache, die von den Augenbrauen ausgingen, durch den Kopf bis zum Genick zögen. Ein Gefühl wie ein „Brummschädel“. Dabei lichtempfindlich und Übelkeit.

Es folgt eine Untersuchung mit der Prognos-Methode.

Die Basis-Messung ergibt eine mässige Belastung des rechten Schenkels der Gallenblasen-Leitbahn, was wiederum eine Erklärung für die Kopfschmerzen wäre (Abb. 1).









Nach dem dann erfolgten Belastungstest ergibt sich ein anderes Bild, nämlich nun zeigt sich eine Schwäche der li. Schenkels des Dickdarms im Übergang von der Lunge (Abb. 2). Zurückhaltend betrachtet könnte das die „Lungenschmerzen“ erklären.


Abb. 2









Nun erfolgte der Expert-Test, aufgrund einer früher durchgeführten Untersuchung gezielt in Hinblick auf Pilze. Hier zeigt sich zum einen eine massive Belastung der Lungenleitbahn (Abb. 3). In Kombination mit der Dickdarmleitbahn muss hier sofort an die Stirnhöhlen gedacht werden, die im Sinne der chinesischen Medizin ja ebenfalls zum Funktionskreis Lunge gehören. Zum anderen ist es interessant, dass Lunge und Dickdarm der Wandlungsphase Metall entsprechen und im Rahmen des Ke-Zyklus das Holz kontrollieren. Hier ist der Zusammenhang zu der ebenfalls ursprünglich gestörten Gallenblasenleitbahn. 


Abb. 3










Ebenso zeigt sich bei den Relationen, die in einem gewissen Zusammenhang stehen mit den Ba Fa (8 Leitkriterien) der chinesischen Medizin, dass sowohl die Oben-Unten-Verteilung als auch die Rechts-Links-Verteilung gestört sind (Abb. 4). Wie schon bei den Leitbahnen zeigt sich auch hier ein Yin-Mangel.


Abb. 4










In Abb. 5 sieht man nun im Rahmen dieser Expertmessung einen massiven Pilzbefall. Nach dem vorhergesagten besteht also eine Pilzbelastung im Bereich des Dickdarms und der Lunge.

Abb. 5






Nun geht es darum, zu testen, wie das Problem behoben werden kann. Aufgrund der Regeln der klassischen Homöopathie wurde Arsenicum album herausgearbeitet. Zudem wollte der Autor sehen, wie sich LaVita dabei auswirkt. Abb. 6 zeigt, dass diese Kombination die Leitbahnenergetik komplett kompensiert. 

Abb. 6









Ebenso verbesserten sich die Relationen wieder deutlich (Abb. 7). Allerdings ist die Oben-Unten-Verteilung noch unbefriedigend.

Abb. 7









Die Situation in Hinblick auf die Pilze wurde vollständig bereinigt (Abb. 8).

Abb. 8






Allerdings muss das Therapie-Programm noch erweitert werden eben wegen der unbefriedigenden Situation in der Oben-Unten-Energie-Verteilung. Da Pilzinfektionen bekanntermassen einen relativ aggressiven Charakter haben durch die Läsionen, die sie an den Schleimhäuten hinterlassen, gewann hier der Gedanke an OPC 95 Platz (hier von Firma Trisana).

Abb. 9 zeigt ein völlig verändertes energetisches Bild der Leitbahnen, drastisch schlechter 

Abb. 9









als alles vorher gemessene. Ebenso stellen sich die Relationen so ins pathologische verschoben dar, wie es bei dieser Messung selbst unter Belastung nicht aussah (Abb. 10).

Abb. 10









Zu allem Übel reagiert die Pilzinfektion mit „Begeisterung“, wie Abb. 11 deutlichst belegt. D. h., dass bei dieser Patientin OPC keine gute Entscheidung wäre.

Abb. 11






In der weiteren Überlegung kamen wir dann darauf, OPC 95 durch die einfachen Basenkapseln zu ersetzen (ebenfalls Trisana). Hierbei sehen wir bei den Leitbahnen eine geringfügige Schwäche der Leitbahn des dreifachen Erwärmers, was auch erklärt, warum die Energien nicht von unten nach oben gehen (Abb. 12). Die Relationen sind nunmehr optimal ausgeglichen (Abb. 13). Ebenso ist die Pilzinfektion gut kompensiert (Abb. 14).

Abb. 12










Abb. 13










Abb. 14






Die Kombination aus Arsenicum album LM VI, LaVita und Basenkapseln Trisana stellen also die optimale Therapie für diese Patientin dar.

Herbert Vater ⓒ Tönning, Juni 2011

2 Kommentare:

  1. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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  2. Anonaym wird grundsätzlich nicht beantwortet!

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