Dioxin-Skandal S. 5
K(r)ampf gegen die Klassische Homöopathie S. 6
Die Grippewelle rollt S. 9
Gesundheits- und Wellnesstipps S. 14
Vorwort
Liebe/r LeserIn,
kaum hat das neue Jahr angefangen, schon ist der 1. Monat um. Ich hoffe, Sie sind alle gut ins Neue Jahr gekommen. Und seit dem 3. Februar haben wir ja auch das Chinesische Neues Jahr, das Jahr des Metall-Hasen.
Am 2. Februar hat in China die Ferienzeit zum chinesischen Neujahrsfest begonnen und damit auch die weltgrößte Reisewelle. Das Verkehrsministerium rechnet damit, dass aufgrund des chinesischen Neujahrsfests knapp 2,6 Milliarden Reisen in Zügen, Bussen, Flugzeugen und auf Schiffen erfolgen. Dies wäre eine Steigerung um 11,6 Prozent zum Vorjahr. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua waren es vor 10 Jahren noch 1,7 Milliarden. Man rechnet damit, dass die Reisewelle bis zum 27. Februar andauert.
Das Neujahrsfest in China
Eigentlich beginnt die einwöchige Ferienzeit erst am 3. Februar. An diesem Tag beginnt nach westlicher Zeitrechnung das chinesische Neujahr. Die meisten Menschen machen sich, wegen des großen Andrangs, aber schon Wochen vorher auf den Weg nach Hause. Ein Großteil der Reisenden sind Wanderarbeiter, die ihre Familien nur einmal im Jahr an den Feiertagen sehen. Auf den Schienen sind nach Angaben des Eisenbahnministers dieses Jahr 2.265 Züge im Einsatz, um die Schätzungsweise 230 Millionen Fahrgäste zu ihren Zielen zu befördern.
Ticketkauf kann zur Ferienzeit Tage dauern
Ein Reisender erzählte der Nachrichtenagentur AFP, dass er am Bahnhof in Shanghai vor seiner Heimfahrt im letzten Jahr fünf Tage für den Ticketkauf benötigt hatte. Dieses Jahr hat es drei Tage gebraucht, bis er einen Sitzplatz bekam.
Grund für die Zunahme
Chinesische Wissenschaftler und Behörden sehen die Ursache für die Zunahme des Reiseverkehrs in dem starken Wirtschaftswachstum Chinas. Der Ausbau des Schienennetzes, insbesondere für Hochgeschwindigkeitszüge, ist deshalb auch in Planung. Die Menschen stehen dieser Planung kritisch gegenüber. Ihrer Meinung nach sind sie zwar schneller am Ziel, müssen aber auch das Doppelte dafür bezahlen.
Der chinesische Kalender funktioniert anders als der westliche und basiert auf den zwölf Tieren. Auf das wilde Jahr des Metall Tigers folgt nur der „zahme“ Hase. Generell werden wir ein harmonischeres Jahr erleben. Aber Achtung: Es ist ein Metall Hase. Konflikte werden uns auch weiterhin begleiten, sie werden aber geschickter gelöst. Hasen gelten als diplomatisch und sanftmütig. Sie legen sehr viel Wert auf ihre Familie und lösen ihre Konflikte lieber mit Charme und Strategie. In der chinesischen Astrologie gehört der Hase zu den „Pfirsichblüten“. Das heißt, das Liebesbarometer steigt. Das gilt vor allem für alle, die in Tiger-, Pferde- und Hundejahren geboren sind. Die Hochzeitsglocken werden öfter klingeln im Hasenjahr.1
Neujahrsfest am „Bond“ in Shanghai 2008
1 Quelle: http://www.fengshui-ratgeber.de/
Ende vorigen Jahres schreckte uns der „Dioxin-Skandal“ auf. Was awar passiert? Erst in Hühnereiern, dann aber auch in Puten- und Schweinefleisch wurde teilweise die bis zu 700-fachen Überschreitungen der Höchstmenge an Dioxin gefunden. Dioxin, das bekannte „Seweso“-Gift, ist hochgiftig. In extrem kleinen Konzentrationen kann es ganze Reihe schwerster Krankheiten verursachen inkl. Krebs. Wie kam es dazu? Eine Futtermittelfabrik im Süden Schleswig-Holsteins hat von einer niederländischen Firma technische Fette - auf Deutsch: Industrie-Fette - gekauft und dem Tierfutter beigemischt. Die erhöhten Dioxin-Werte wurden im firmeneigenen Labor festgestellt, aber den Behörden nicht gemeldet, sondern vertuscht. Es handelt sich also ganz klar um eine kriminelle Machenschaft, die allenfalls eine Story für einen guten Krimi hergibt. Der Grund: Diese technischen Fette kosten wenige Cent, wohingegen die erlaubten tierische Fette schon einige Euronen kosten. Es ging also schlicht um Gewinn-Maximierung.
Wir können uns natürlich wie üblich hinsetzen und diesen Zustand bejammern, der Gesetzgeber erlässt schärfere Gesetze (hoffentlich!). Und was tun wir sonst noch? Wir gucken in das Werbeblatt rein und stellen fest, dass ALDI wieder ein Super-Sonderangebot hat, rennen hin und kaufen es. Liebe LeserInnen, merken Sie was? Wir sind es zumindest zum Teil selber schuld, was da abgeht. In den 50-er Jahren hat ein Durchschnittshaushalt rund ⅓ seines Einkommens für Lebensmittel ausgegeben. Derzeit gibt ein Durchschnittshaushalt ca. 10% seines Einkommens für Lebensmittel aus. Wie können wir denn erwarten, dass wir qualitativ immer bessere Lebensmittel zu immer niedrigeren Preisen bekommen? Das kann nicht funktionieren! Wir müssen unser Bewusstsein lenken auf wirklich gesunde Lebensmittel, die auch den Namen verdient haben! Lebensmittel sind Mittel zum Leben! Und dafür sollten wir auch bereit sein, einen vernünftigen Preis zu bezahlen, und die sind nichtmal immer teurer. Letzten Samstag war ich mit einem befreundeten älteren Ehepaar in einem wirklich großen Supermarkt einkaufen. Dort gab es Mangos, das Stück zu € 2,79. Ein paar Stände weiter gab es Mangos aus biologischem Anbau und nach den Richtlinien des Fair Trade (fairen Handel). Die Mangos waren etwas kleiner und sahen nicht ganz so schön aus (weil deren Schale nicht behandelt wird!). Stückpreis: € 1,49! Und was machte die gute Hausfrau des älteren Ehepaares. Sie mokierte sich über den Preis der „normalen“ Mangos, kaufte sie aber doch, weil die ja „schöner aussehen“. Ja, Leute geht‘s noch? Ich persönlich bezahle für einen schönen Bio-Apfel, aus dem mich sogar vielleicht das Würmchen anlächelt, wenn ich reinbeiße, lieber ein paar Cent mehr und schmecke APFEL, als dass ich einen runden, blankpolierten EU-Apfel ohne Würmchen kaufe und mich über den komischen Nachgeschmack wundere, falls er überhaupt einen Geschmack hat. Wir müssen weg von diesem unsäglichen „Geiz ist geil“-Einkaufen, das jedwede Qualität in den Boden stampft. Dann entziehen wir den Giftmischern auch den Boden ihres kriminellen Tuns. Wir müssen uns endlich wieder unserer Macht als Verbraucher bewusst werden.
„wir haben bereits in unserer letzten Mitglieder Email auf die am kommenden Samstag stattfindende Aktion der so genannten „Skeptiker“ hingewiesen. Wieder einmal soll die Einnahme einer „Überdosis“ einer homöopathischen Arznei beweisen, dass diese wirkungslos ist. Um ihre Meinung zu unterstreichen, werden die Skeptiker Kappen mit dem englischen Aufdruck „ There is nothing in it“ auf ihren Köpfen tragen - eine Aussage, die jeden weiteren Kommentar erübrigt.
Die aktuelle Kampagne lehnt sich damit an eine Aktion im vergangenen Jahr in England an. Dort hatten Skeptiker vor ausgewählten Apotheken ebenfalls große Mengen Globuli eingenommen. Diese Aktion zeigt jedoch nur, dass die Homöopathie frei von gefährlichen Nebenwirkungen ist, wie unser Vorstandsmitglied Carl Classen unter folgender Adresse weitere ausführt. http://www.arscurandi.de/homoeopathie1023.html.
Homöopathie: frei von gefährlichen Nebenwirkungen!
Dies und sonst nichts bewiesen Homöopathie-Gegner mit einem merkwürdigen Arzneimittel-Stunt. Ein kleines Häuflein selbst ernannter Skeptiker, die im Übrigen für die Wirksamkeit von Gebeten, UFOs und andere naturwissenschaftlich nicht einzureihende Phänomene kompetent sein will, nahm am 5. Februar 2011 um 10:23 Uhr vor ausgewählten Apotheken eine Überdosis eines homöopathischen Arzneimittels ein. Dem Eigentlich wollen sie die Unwirksamkeit der Homöopathie demonstrieren: „Nichts ist drin“. Genau das steht auf den Kappen, die einige der Demonstranten tragen.
Welchen Beitrag liefern Leute, die solche Aufschriften auf dem Kopf tragen? Jedenfalls nicht den beabsichtigten. Die Homöopathie ist eine Regulationstherapie und arbeitet mit hoch spezifischen Reizen. Eine homöopathische Arznei, die keinen klaren Bezug zu vorhandenen Gesundheitsstörungen eines konkreten Individuums hat, wird bei einmaliger Einnahme in der Regel gar nichts bewirken. Auch nicht, wenn die ganze Flasche eingenommen wird. Denn Homöopathie ist individuelle Medizin. Bei einigen Menschen kann es zu so homöopathischen Arzneiprüfsymptomen kommen. Solche Reaktionen treten meist eher subtil in Erscheinung. Arzneiprüfsymptome können nur innerhalb eines wissenschaftlichen Beobachtungsrahmens identifiziert und korrekt zugeordnet werden.
Ungewollt zeigen diese Aktionisten daher vor allem: Homöopathische Arzneimittel sind sicher. Dies im Gegensatz zu chemischen Arzneimitteln, deren unerwünschte Wirkungen Jahr für Jahr alleine ein Deutschland mit hoher Dunkelziffer viele tausend Todesfälle verursachen und teils schon als dritthäufigste Todesursache eingeschätzt werden.
2 Quelle: Mitgliederrundbrief des VKHD 04_2011
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnte: „Aus Sicht des BfArM tragen Aufrufe, Arzneimittel in Überdosierungen einzunehmen, nicht zur Aufklärung und Sensibilisierung von Patientinnen und Patienten bei“3
Erneuter Versuch der Homöopathie-Gegner, die Homöopathie bloßzustellen
Am 5. Februar um 10:23 Uhr spielt sich vor vereinzelten Apotheken in Deutschland und anderen Ländern ein merkwürdiges Spektakel ab. Selbst ernannte „Skeptiker“ haben dazu aufgerufen, eine „Überdosis“ homöopathisch zubereitetes Arsen einzunehmen. Carl Classen vom Verband klassischer Homöopathen Deutschlands (VKHD) nimmt dazu Stellung.
Wenn jemand eine ganze Flasche eines Medikaments einnimmt, das normalerweise viel geringer dosiert wird – müsste da nicht irgendwas passieren?
VKHD: Mit diesem „Stunt“, der eher als Taschenspielertrick zu verstehen ist, soll wieder einmal öffentlich demonstriert werden, dass homöopathische Arzneien unwirksam sind. Die „Skeptiker“ demonstrieren damit zuerst ihre Unkenntnis der Homöopathie. Die Homöopathie ist eine Regulationstherapie und arbeitet mit hoch spezifischen Reizen. Eine homöopathische Arznei, die keinen klaren Bezug zu vorhandenen Gesundheitsstörungen hat, wird bei einmaliger Einnahme in der Regel gar nichts bewirken – auch nicht, wenn die ganze Flasche eingenommen wird. Bei einigen Menschen kann es maximal zu so genannten Arzneiprüfsymptomen kommen. Solche Reaktionen treten meist eher subtil in Erscheinung. Arzneiprüfsymptome müssten durch einen geschulten Beobachter identifiziert und zugeordnet werden. Eigentlich demonstrieren diese Leute nur eines, wenn auch ungewollt: die Homöopathie ist sicher! Und im Gegensatz zu chemischen Arzneien hat sie keine gefährlichen Nebenwirkungen
Die „Skeptiker“ behaupten, die Homöopathie sei wissenschaftlich widerlegt...
VKHD: Die Behauptung, bisherige Studien hätten die Unwirksamkeit homöopathischer Arzneien bewiesen, wird gerne wiederholt. Solche Äußerungen ignorieren allerdings die tatsächliche Studienlage. Viele Doppelblindstudien und mehr noch Beobachtungsstudien, die nicht nur einzelne Effekte, sondern den Gesundheitsgewinn des ganzen Patienten in Betracht ziehen, kommen zu positiven Ergebnissen für die Homöopathie. Außerdem ist es regelrecht unwissenschaftlich, eine Therapie als unwirksam zu erklären, weil ihr Wirkmechanimus noch nicht vollständig dargestellt werden kann.
Was bewirken die Aktionen der „Skeptiker“?
VKHD: Diese scheinbar spektakulären Aktivitäten steigern ungewollt den Bekanntheitsgrad der Homöopathie. Manche Menschen werden sie sicher auch verunsichern. Und sie polarisieren. Wer wiederholt und nachvollziehbar erlebt hat, wie homöopathische Arzneien gerade auch bei Kindern und bei Tieren wirken, lässt sich aber nicht verunsichern. Wer die Homöopathie ohnehin ablehnt, wird sich natürlich bestätigt sehen.
Kommt es in der Homöopathie denn auf den Glauben an?
VKHD: Bei Babies oder Tieren wohl eher nicht, wie man sich leicht vorstellen kann. Leicht beeinflussbare Patienten und solche, die sich ständig etwas einreden, sind für Homöopathen sogar eher schwierig zu behandeln. Die Einstellung eines Patienten hat psychologisch und für eine gesunde Lebensführung einige Bedeutung. Für die Wirkung homöopathischer Arzneien ist
3 Quelle: http://www.arscurandi.de/homoeopathie1023.html
der „Glauben“ an die Homöopathie wenig relevant. Wenn überhaupt, ist eine neutrale Offenheit das Beste. Studien zeigen auf, dass sogenannte Placebo-Effekte in der Homöopathie nicht größer sind als in der konventionellen Medizin. Siehe dazu auch folgender Link aus der Schulmedizin:
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/schmerz/default.aspx?sid=627559
Noch viel spezifischer ist dieser Link, der leider nur in englischer Sprache vorliegt: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20129180
Was bewegt die „Skeptiker“?
VKHD: Eigentlich drängt sich einzig und allein das Gefühl einer weltanschaulich motivierten Debatte auf. Mit Wissenschaft und Forschung haben die Aktivitäten der selbst ernannten „Skeptiker“ wenig zu tun. Nur ganz wenige unter ihnen sind Ärzte oder Therapeuten. Die „Skeptikerbewegung“ ging ursprünglich aus einer amerikanischen Organisation von Atheisten hervor. Früher stellten die sich gegen Religionen, UFOs und Außerirdische - doch niemand hörte ihnen zu. Jetzt haben sie endlich ein Thema, das die Gemüter bewegen und herausfordern könnte.
Was sagen Sie zu dem Vorwurf, dass in homöopathischen Arzneien „nichts“ drin wäre?
VKHD: Es stimmt, die Homöopathie stellt unser klassisches Weltbild schon in Frage. Ja, und einige fühlen sich dadurch herausgefordert. 2010 erregte der französische Nobelpreisträger und Virologe Luc Montagnier Aufsehen, weil er in hoch verdünnten Lösungen Einflüsse von Molekülen nachwies, die darin eigentlich gar nicht mehr enthalten waren. Die Medizinwissenschaft diskutiert außerdem schon länger einen „Hormesis“ genannten Effekt: Manche Gifte werden durch sehr hohe Verdünnung nicht nur unschädlich, sondern ihre Wirkung kehrt sich sogar in Richtung Gesundheitsförderung um. Es gibt noch manches zu entdecken, was über den Horizont dieser Aktivisten hinausgeht. Eine Kollegin brachte es auf den Punkt: „Solange die „Skeptiker“ Kappen auf ihrem Kopf tragen mit der Aufschrift „there’s nothing in it“, fällt es mir doch schwer, diese Leute ernst zu nehmen.“4
Mein Fazit: Es handelt sich hier offensichtlich um eine „ferngesteuerte“ Gruppe von notorischen Homöopathiegegnern. Diese Kampagnen finden, von England ausgehend, europaweit statt.
4 http://www.vkhd.de/index.php?option=com_content&view=article&id=185:erneuter-vergeblicher-versuch-der-homoeopathie-gegner-die-homoeopathie-blosszustellen&catid=42:news-show-intern&Itemid=463
Sie haben es bestimmt schon bemerkt: Nach dem strengen Winter im Dezember haben wir, völlig verfrüht, schon fast frühlingshafte Temperaturen. und viel „Matsch-Wetter“. Und wir hören unsere Nachbarn husten und die Nase schnäuzen. Ja, es ist wirklich die echte
Grippe, angeblich sogar wieder die H1N1-Grippe, besser bekannt unter dem Begriff „Schweinegrippe“. Besonders nett ist die Variante, bei der die „Schweinegrippe“ mit der Noro-Virus-Infektion einhergeht, im Volksmund bekannt unter dem Namen „Magen.-Darm-Grippe“. Und sehr verhalten noch wird wieder nach der „Grippe-Schutz-Impfung“ gerufen. Das ist ja auch klar! Die im vorigen Jahr nicht verbrauchten Impfpackete müssen weg.Bitte erinnern Sie sich, was voriges Jahr über den Impfstoff in Hinblick auf seine Gefährlichkeit gesagt wurde. Und daran hat sich nichts geändert. Gerade heute entdeckte ich folgenden Artikel:
Finnland: Narkolepsie durch Pandemrix „wahrscheinlich“
Helsinki – Das staatliche finnische Gesundheitsinstitut (THL) bringt eine Häufung von Narkolepsie-Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen, zu denen es in den letzten Monaten in Finnland gekommen ist, mit dem Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix® in Verbindung.
Eine Arbeitsgruppe bezeichnet in ihrem jetzt veröffentlichten Zwischenbericht einen Zusammenhang als wahrscheinlich, vermutet aber noch andere, bislang unbekannte Ko-Faktoren. In Finnland sind 2009/2010 60 Kinder und Erwachsene und Jugendliche im Alter von 4 bis 19 Jahren an einer Narkolepsie erkrankt. Die Angaben basieren auf Daten von Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten. Die Diagnosen wurden aber von Neurologen und Schlafforschern bestätigt. 52 der 60 Kinder (90 Prozent) hatten den Impfstoff Pandemrix erhalten, was aber auch auf 70 Prozent aller finnischen Kinder der Altersgruppen zutraf. Die meisten Erkrankungen waren indes innerhalb von zwei Monaten nach der Impfung aufgetreten und da die Narkolepsie normalerweise sehr selten ist, könnte ein Zusammenhang mit der Impfung bestehen.
Die Narkolepsie ist eine neurologische Erkrankung des Schlaf-Wach-Rhythmus. Die vier häufigsten Symptome sind eine übermässige Tagesschläfrigkeit, eine Kataplexie (plötzlicher Tonusverlust bis hin zur vorübergehenden Lähmung der Muskeln), Schlafparalyse (Schlaflähmung) und hypnagoge Halluzinationen (kurz vor dem Einschlafen oder im Halbschlaf auftretende visuelle oder akustische Halluzinationen). Die Erkrankung ist selten und wird noch viel seltener diagnostiziert. Der Altersgipfel liegt im frühen Erwachsenenalter. Nach den ersten Erkrankungen hatte die THL (“Terveyden ja hyvinvoinnin laitos”) am 24. August letzten Jahres die Impfkampagne gestoppt und die National Narcolepsy Task Force eingesetzt. Sie errechnet in ihrem jetzigen Zwischenbericht ein neunfach erhöhtes Risiko in der Altersgruppe der 4 bis 19-Jährigen. Am deutlichsten war die Assoziation in der Altersgruppe von 5 bis 15 Jahren. Kein Kind war unter 4 Jahren, auch bei den über 19-Jährigen wurde kein Anstieg gefunden. Außer in Finnland wurden vermehrte Erkrankungen auch in Schweden und Island beobachtet. Auf Island wurde im Gegensatz zu Finnland auch bei nicht-geimpften Kindern eine Häufung gefunden – was auf eine andere Ursache oder Begleitfaktoren hindeuten könnten.
Die THL Arbeitsgruppe plant für die nächsten Monate epidemiologische, immunologische und genetische
Studien, um herauszufinden, ob es andere signifikante Ko-Faktoren gibt und wie diese die Anfälligkeit
beeinflusst haben könnten. Den Abschlussbericht will die Gruppe am 31. August 2011 vorstellen. Das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) hat ebenfalls eine Untersuchung eingeleitet. Sie prüft in 9 Ländern, ob es dort ebenfalls zu einem Anstieg gekommen ist. © rme/aerzteblatt.de
Das Deutsche Aerzteblatt ist nun bestimmt über jeden Verdacht erhaben, contra Impfungen zu sein!
Man kann also nur dringend von einer „Grippeschutzimpfung“ abraten. Nichtsdestotrotz sollte man in diesen Jahreszeiten etwas für den Infektionsschutz tun. Und da gibt es ganz andere, sehr wirkungsvolle Methoden:
Sehr wirkungsvoll ist ägyptisches Schwarzkümmelöl. Aber Vorsicht, es gibt große qualitative Unterschiede. Biologisch angebautes Schwarzkümmelöl, erste Pressung, nicht hitzebehandelt erhalten Sie hier:
www.naturheilpraxisvater.trisana.de
Schwarzkümmelöl kann auch gut mit klassisch homöopathischen Mitteln eingenommen werden.



Immunsystem und Allergien: Es wird nicht mehr lange dauern und die Allergiker bekommen wieder Probleme. Um dieses in den Griff zu kriegen, gibt es ein Allergie- und Heuschnupfen-Paket bestehend aus Schwarzkümmelöl-Kapseln, OPC 95
(ein hochwirksames Antioxydans), BAS-Drink (zum 
Entsäuern!) 


oder Basenkapseln (lactosefrei!), Basic-Minerals-Kapseln (zur nötigen Mineralstoffversorgung) und Vitamin C als Acerola-Kirsch-Extrakt! Sie sollten damit mindestens 4 Wochen vor dem Sie betreffenden Pollenflug beginnen.
Bezug s. o. oder kontaktieren Sie mich!
Sie haben Weihnachten dem Lebkuchen, der Marzipan, der Weihnachtsschokolade und dem Gänsebraten nicht widerstehen können? Und jetzt wissen Sie nicht, wie Sie Ostern beim Mallorca-Urlaub in Ihren Bikini kommen sollen? Auch da gibt es Abhilfe in Form des Paketes „Gewichtsmanagement“! Auch dieses enthält wieder BAS (ohne Entsäuerung läuft eben nix!), den Kollagendrink (um das Gewebe zu straffen und die einmaligen Linea-Kapseln mit rein pflanzlichem Inhalt, je eine Kapsel morgens mit einer anderen Zusammensetzung als je eine Kapsel abends angepasst an die nächtliche Stoffwechselsituation. Bezug wie o. a.
Ich hoffe, dass Sie einiges interessantes entdecken konnten wünsche Ihnen ein baldiges Winterende!
Liebe Grüße!
Ihr
Herbert Vater
Heilpraktiker


1 Quelle: http://www.fengshui-ratgeber.de/
Dioxin-Skandal
Ende vorigen Jahres schreckte uns der „Dioxin-Skandal“ auf. Was awar passiert? Erst in Hühnereiern, dann aber auch in Puten- und Schweinefleisch wurde teilweise die bis zu 700-fachen Überschreitungen der Höchstmenge an Dioxin gefunden. Dioxin, das bekannte „Seweso“-Gift, ist hochgiftig. In extrem kleinen Konzentrationen kann es ganze Reihe schwerster Krankheiten verursachen inkl. Krebs. Wie kam es dazu? Eine Futtermittelfabrik im Süden Schleswig-Holsteins hat von einer niederländischen Firma technische Fette - auf Deutsch: Industrie-Fette - gekauft und dem Tierfutter beigemischt. Die erhöhten Dioxin-Werte wurden im firmeneigenen Labor festgestellt, aber den Behörden nicht gemeldet, sondern vertuscht. Es handelt sich also ganz klar um eine kriminelle Machenschaft, die allenfalls eine Story für einen guten Krimi hergibt. Der Grund: Diese technischen Fette kosten wenige Cent, wohingegen die erlaubten tierische Fette schon einige Euronen kosten. Es ging also schlicht um Gewinn-Maximierung.
Wir können uns natürlich wie üblich hinsetzen und diesen Zustand bejammern, der Gesetzgeber erlässt schärfere Gesetze (hoffentlich!). Und was tun wir sonst noch? Wir gucken in das Werbeblatt rein und stellen fest, dass ALDI wieder ein Super-Sonderangebot hat, rennen hin und kaufen es. Liebe LeserInnen, merken Sie was? Wir sind es zumindest zum Teil selber schuld, was da abgeht. In den 50-er Jahren hat ein Durchschnittshaushalt rund ⅓ seines Einkommens für Lebensmittel ausgegeben. Derzeit gibt ein Durchschnittshaushalt ca. 10% seines Einkommens für Lebensmittel aus. Wie können wir denn erwarten, dass wir qualitativ immer bessere Lebensmittel zu immer niedrigeren Preisen bekommen? Das kann nicht funktionieren! Wir müssen unser Bewusstsein lenken auf wirklich gesunde Lebensmittel, die auch den Namen verdient haben! Lebensmittel sind Mittel zum Leben! Und dafür sollten wir auch bereit sein, einen vernünftigen Preis zu bezahlen, und die sind nichtmal immer teurer. Letzten Samstag war ich mit einem befreundeten älteren Ehepaar in einem wirklich großen Supermarkt einkaufen. Dort gab es Mangos, das Stück zu € 2,79. Ein paar Stände weiter gab es Mangos aus biologischem Anbau und nach den Richtlinien des Fair Trade (fairen Handel). Die Mangos waren etwas kleiner und sahen nicht ganz so schön aus (weil deren Schale nicht behandelt wird!). Stückpreis: € 1,49! Und was machte die gute Hausfrau des älteren Ehepaares. Sie mokierte sich über den Preis der „normalen“ Mangos, kaufte sie aber doch, weil die ja „schöner aussehen“. Ja, Leute geht‘s noch? Ich persönlich bezahle für einen schönen Bio-Apfel, aus dem mich sogar vielleicht das Würmchen anlächelt, wenn ich reinbeiße, lieber ein paar Cent mehr und schmecke APFEL, als dass ich einen runden, blankpolierten EU-Apfel ohne Würmchen kaufe und mich über den komischen Nachgeschmack wundere, falls er überhaupt einen Geschmack hat. Wir müssen weg von diesem unsäglichen „Geiz ist geil“-Einkaufen, das jedwede Qualität in den Boden stampft. Dann entziehen wir den Giftmischern auch den Boden ihres kriminellen Tuns. Wir müssen uns endlich wieder unserer Macht als Verbraucher bewusst werden.
K(r)ampf gegen die Klassische Homöopathie
„wir haben bereits in unserer letzten Mitglieder Email auf die am kommenden Samstag stattfindende Aktion der so genannten „Skeptiker“ hingewiesen. Wieder einmal soll die Einnahme einer „Überdosis“ einer homöopathischen Arznei beweisen, dass diese wirkungslos ist. Um ihre Meinung zu unterstreichen, werden die Skeptiker Kappen mit dem englischen Aufdruck „ There is nothing in it“ auf ihren Köpfen tragen - eine Aussage, die jeden weiteren Kommentar erübrigt.
Die aktuelle Kampagne lehnt sich damit an eine Aktion im vergangenen Jahr in England an. Dort hatten Skeptiker vor ausgewählten Apotheken ebenfalls große Mengen Globuli eingenommen. Diese Aktion zeigt jedoch nur, dass die Homöopathie frei von gefährlichen Nebenwirkungen ist, wie unser Vorstandsmitglied Carl Classen unter folgender Adresse weitere ausführt. http://www.arscurandi.de/homoeopathie1023.html.
Das Vorstandsteam des VKHD ist nicht untätig gewesen und bietet auf der VKHD-Homepage http://www.vkhd.de/ Stellungnahmen und Pressemitteilungen zu diesem Thema an, die Sie gerne verlinken dürfen. Außerdem finden Sie auf der Seite von Claus Fritsche http://www.psychophysik.com/h-blog/ weitere, erfrischende Informationen zum gleichen Thema.2
Homöopathie: frei von gefährlichen Nebenwirkungen!
Dies und sonst nichts bewiesen Homöopathie-Gegner mit einem merkwürdigen Arzneimittel-Stunt. Ein kleines Häuflein selbst ernannter Skeptiker, die im Übrigen für die Wirksamkeit von Gebeten, UFOs und andere naturwissenschaftlich nicht einzureihende Phänomene kompetent sein will, nahm am 5. Februar 2011 um 10:23 Uhr vor ausgewählten Apotheken eine Überdosis eines homöopathischen Arzneimittels ein. Dem Eigentlich wollen sie die Unwirksamkeit der Homöopathie demonstrieren: „Nichts ist drin“. Genau das steht auf den Kappen, die einige der Demonstranten tragen.
Welchen Beitrag liefern Leute, die solche Aufschriften auf dem Kopf tragen? Jedenfalls nicht den beabsichtigten. Die Homöopathie ist eine Regulationstherapie und arbeitet mit hoch spezifischen Reizen. Eine homöopathische Arznei, die keinen klaren Bezug zu vorhandenen Gesundheitsstörungen eines konkreten Individuums hat, wird bei einmaliger Einnahme in der Regel gar nichts bewirken. Auch nicht, wenn die ganze Flasche eingenommen wird. Denn Homöopathie ist individuelle Medizin. Bei einigen Menschen kann es zu so homöopathischen Arzneiprüfsymptomen kommen. Solche Reaktionen treten meist eher subtil in Erscheinung. Arzneiprüfsymptome können nur innerhalb eines wissenschaftlichen Beobachtungsrahmens identifiziert und korrekt zugeordnet werden.
Ungewollt zeigen diese Aktionisten daher vor allem: Homöopathische Arzneimittel sind sicher. Dies im Gegensatz zu chemischen Arzneimitteln, deren unerwünschte Wirkungen Jahr für Jahr alleine ein Deutschland mit hoher Dunkelziffer viele tausend Todesfälle verursachen und teils schon als dritthäufigste Todesursache eingeschätzt werden.
2 Quelle: Mitgliederrundbrief des VKHD 04_2011
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnte: „Aus Sicht des BfArM tragen Aufrufe, Arzneimittel in Überdosierungen einzunehmen, nicht zur Aufklärung und Sensibilisierung von Patientinnen und Patienten bei“3
Erneuter Versuch der Homöopathie-Gegner, die Homöopathie bloßzustellen
Am 5. Februar um 10:23 Uhr spielt sich vor vereinzelten Apotheken in Deutschland und anderen Ländern ein merkwürdiges Spektakel ab. Selbst ernannte „Skeptiker“ haben dazu aufgerufen, eine „Überdosis“ homöopathisch zubereitetes Arsen einzunehmen. Carl Classen vom Verband klassischer Homöopathen Deutschlands (VKHD) nimmt dazu Stellung.
Wenn jemand eine ganze Flasche eines Medikaments einnimmt, das normalerweise viel geringer dosiert wird – müsste da nicht irgendwas passieren?
VKHD: Mit diesem „Stunt“, der eher als Taschenspielertrick zu verstehen ist, soll wieder einmal öffentlich demonstriert werden, dass homöopathische Arzneien unwirksam sind. Die „Skeptiker“ demonstrieren damit zuerst ihre Unkenntnis der Homöopathie. Die Homöopathie ist eine Regulationstherapie und arbeitet mit hoch spezifischen Reizen. Eine homöopathische Arznei, die keinen klaren Bezug zu vorhandenen Gesundheitsstörungen hat, wird bei einmaliger Einnahme in der Regel gar nichts bewirken – auch nicht, wenn die ganze Flasche eingenommen wird. Bei einigen Menschen kann es maximal zu so genannten Arzneiprüfsymptomen kommen. Solche Reaktionen treten meist eher subtil in Erscheinung. Arzneiprüfsymptome müssten durch einen geschulten Beobachter identifiziert und zugeordnet werden. Eigentlich demonstrieren diese Leute nur eines, wenn auch ungewollt: die Homöopathie ist sicher! Und im Gegensatz zu chemischen Arzneien hat sie keine gefährlichen Nebenwirkungen
Die „Skeptiker“ behaupten, die Homöopathie sei wissenschaftlich widerlegt...
VKHD: Die Behauptung, bisherige Studien hätten die Unwirksamkeit homöopathischer Arzneien bewiesen, wird gerne wiederholt. Solche Äußerungen ignorieren allerdings die tatsächliche Studienlage. Viele Doppelblindstudien und mehr noch Beobachtungsstudien, die nicht nur einzelne Effekte, sondern den Gesundheitsgewinn des ganzen Patienten in Betracht ziehen, kommen zu positiven Ergebnissen für die Homöopathie. Außerdem ist es regelrecht unwissenschaftlich, eine Therapie als unwirksam zu erklären, weil ihr Wirkmechanimus noch nicht vollständig dargestellt werden kann.
Was bewirken die Aktionen der „Skeptiker“?
VKHD: Diese scheinbar spektakulären Aktivitäten steigern ungewollt den Bekanntheitsgrad der Homöopathie. Manche Menschen werden sie sicher auch verunsichern. Und sie polarisieren. Wer wiederholt und nachvollziehbar erlebt hat, wie homöopathische Arzneien gerade auch bei Kindern und bei Tieren wirken, lässt sich aber nicht verunsichern. Wer die Homöopathie ohnehin ablehnt, wird sich natürlich bestätigt sehen.
Kommt es in der Homöopathie denn auf den Glauben an?
VKHD: Bei Babies oder Tieren wohl eher nicht, wie man sich leicht vorstellen kann. Leicht beeinflussbare Patienten und solche, die sich ständig etwas einreden, sind für Homöopathen sogar eher schwierig zu behandeln. Die Einstellung eines Patienten hat psychologisch und für eine gesunde Lebensführung einige Bedeutung. Für die Wirkung homöopathischer Arzneien ist
3 Quelle: http://www.arscurandi.de/homoeopathie1023.html
der „Glauben“ an die Homöopathie wenig relevant. Wenn überhaupt, ist eine neutrale Offenheit das Beste. Studien zeigen auf, dass sogenannte Placebo-Effekte in der Homöopathie nicht größer sind als in der konventionellen Medizin. Siehe dazu auch folgender Link aus der Schulmedizin:
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/schmerz/default.aspx?sid=627559
Noch viel spezifischer ist dieser Link, der leider nur in englischer Sprache vorliegt: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20129180
Was bewegt die „Skeptiker“?
VKHD: Eigentlich drängt sich einzig und allein das Gefühl einer weltanschaulich motivierten Debatte auf. Mit Wissenschaft und Forschung haben die Aktivitäten der selbst ernannten „Skeptiker“ wenig zu tun. Nur ganz wenige unter ihnen sind Ärzte oder Therapeuten. Die „Skeptikerbewegung“ ging ursprünglich aus einer amerikanischen Organisation von Atheisten hervor. Früher stellten die sich gegen Religionen, UFOs und Außerirdische - doch niemand hörte ihnen zu. Jetzt haben sie endlich ein Thema, das die Gemüter bewegen und herausfordern könnte.
Was sagen Sie zu dem Vorwurf, dass in homöopathischen Arzneien „nichts“ drin wäre?
VKHD: Es stimmt, die Homöopathie stellt unser klassisches Weltbild schon in Frage. Ja, und einige fühlen sich dadurch herausgefordert. 2010 erregte der französische Nobelpreisträger und Virologe Luc Montagnier Aufsehen, weil er in hoch verdünnten Lösungen Einflüsse von Molekülen nachwies, die darin eigentlich gar nicht mehr enthalten waren. Die Medizinwissenschaft diskutiert außerdem schon länger einen „Hormesis“ genannten Effekt: Manche Gifte werden durch sehr hohe Verdünnung nicht nur unschädlich, sondern ihre Wirkung kehrt sich sogar in Richtung Gesundheitsförderung um. Es gibt noch manches zu entdecken, was über den Horizont dieser Aktivisten hinausgeht. Eine Kollegin brachte es auf den Punkt: „Solange die „Skeptiker“ Kappen auf ihrem Kopf tragen mit der Aufschrift „there’s nothing in it“, fällt es mir doch schwer, diese Leute ernst zu nehmen.“4
Mein Fazit: Es handelt sich hier offensichtlich um eine „ferngesteuerte“ Gruppe von notorischen Homöopathiegegnern. Diese Kampagnen finden, von England ausgehend, europaweit statt.
4 http://www.vkhd.de/index.php?option=com_content&view=article&id=185:erneuter-vergeblicher-versuch-der-homoeopathie-gegner-die-homoeopathie-blosszustellen&catid=42:news-show-intern&Itemid=463
Die Grippewelle rollt....
Sie haben es bestimmt schon bemerkt: Nach dem strengen Winter im Dezember haben wir, völlig verfrüht, schon fast frühlingshafte Temperaturen. und viel „Matsch-Wetter“. Und wir hören unsere Nachbarn husten und die Nase schnäuzen. Ja, es ist wirklich die echte
Grippe, angeblich sogar wieder die H1N1-Grippe, besser bekannt unter dem Begriff „Schweinegrippe“. Besonders nett ist die Variante, bei der die „Schweinegrippe“ mit der Noro-Virus-Infektion einhergeht, im Volksmund bekannt unter dem Namen „Magen.-Darm-Grippe“. Und sehr verhalten noch wird wieder nach der „Grippe-Schutz-Impfung“ gerufen. Das ist ja auch klar! Die im vorigen Jahr nicht verbrauchten Impfpackete müssen weg.Bitte erinnern Sie sich, was voriges Jahr über den Impfstoff in Hinblick auf seine Gefährlichkeit gesagt wurde. Und daran hat sich nichts geändert. Gerade heute entdeckte ich folgenden Artikel:
Finnland: Narkolepsie durch Pandemrix „wahrscheinlich“
Helsinki – Das staatliche finnische Gesundheitsinstitut (THL) bringt eine Häufung von Narkolepsie-Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen, zu denen es in den letzten Monaten in Finnland gekommen ist, mit dem Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix® in Verbindung.
Eine Arbeitsgruppe bezeichnet in ihrem jetzt veröffentlichten Zwischenbericht einen Zusammenhang als wahrscheinlich, vermutet aber noch andere, bislang unbekannte Ko-Faktoren. In Finnland sind 2009/2010 60 Kinder und Erwachsene und Jugendliche im Alter von 4 bis 19 Jahren an einer Narkolepsie erkrankt. Die Angaben basieren auf Daten von Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten. Die Diagnosen wurden aber von Neurologen und Schlafforschern bestätigt. 52 der 60 Kinder (90 Prozent) hatten den Impfstoff Pandemrix erhalten, was aber auch auf 70 Prozent aller finnischen Kinder der Altersgruppen zutraf. Die meisten Erkrankungen waren indes innerhalb von zwei Monaten nach der Impfung aufgetreten und da die Narkolepsie normalerweise sehr selten ist, könnte ein Zusammenhang mit der Impfung bestehen.
Die Narkolepsie ist eine neurologische Erkrankung des Schlaf-Wach-Rhythmus. Die vier häufigsten Symptome sind eine übermässige Tagesschläfrigkeit, eine Kataplexie (plötzlicher Tonusverlust bis hin zur vorübergehenden Lähmung der Muskeln), Schlafparalyse (Schlaflähmung) und hypnagoge Halluzinationen (kurz vor dem Einschlafen oder im Halbschlaf auftretende visuelle oder akustische Halluzinationen). Die Erkrankung ist selten und wird noch viel seltener diagnostiziert. Der Altersgipfel liegt im frühen Erwachsenenalter. Nach den ersten Erkrankungen hatte die THL (“Terveyden ja hyvinvoinnin laitos”) am 24. August letzten Jahres die Impfkampagne gestoppt und die National Narcolepsy Task Force eingesetzt. Sie errechnet in ihrem jetzigen Zwischenbericht ein neunfach erhöhtes Risiko in der Altersgruppe der 4 bis 19-Jährigen. Am deutlichsten war die Assoziation in der Altersgruppe von 5 bis 15 Jahren. Kein Kind war unter 4 Jahren, auch bei den über 19-Jährigen wurde kein Anstieg gefunden. Außer in Finnland wurden vermehrte Erkrankungen auch in Schweden und Island beobachtet. Auf Island wurde im Gegensatz zu Finnland auch bei nicht-geimpften Kindern eine Häufung gefunden – was auf eine andere Ursache oder Begleitfaktoren hindeuten könnten.
Die THL Arbeitsgruppe plant für die nächsten Monate epidemiologische, immunologische und genetische
Studien, um herauszufinden, ob es andere signifikante Ko-Faktoren gibt und wie diese die Anfälligkeit
beeinflusst haben könnten. Den Abschlussbericht will die Gruppe am 31. August 2011 vorstellen. Das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) hat ebenfalls eine Untersuchung eingeleitet. Sie prüft in 9 Ländern, ob es dort ebenfalls zu einem Anstieg gekommen ist. © rme/aerzteblatt.de
Das Deutsche Aerzteblatt ist nun bestimmt über jeden Verdacht erhaben, contra Impfungen zu sein!
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Liebe Grüße!
Ihr
Herbert Vater
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