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Freitag, 10. Dezember 2010

Prognos versus vitality check versus Thomma Vitalanaylse

Prognos versus Vitality Check versus Thomma-Vitalanalyse

Als Anhänger der Chinesischen Medizin (CM)1 bin ich natürlich auch ein Anhänger all dessen, was man mit den 5 Sinnen wahrnehmen kann, insbesondere die Zunge (sehen) und das Fühlen der Pulse. Wenn man das richtig kann, ist es ohne weiteres möglich, gut wirkende Akupunkturpunktkombinationen oder Kräuterextrakte (im Sinne der Chinesischen Medizin) zu rezeptieren.

Sowohl vor 200 Jahren (Entdeckung der Homöopathie) als auch erst recht vor 2500 Jahren (CM) war allerdings etwas grundlegend anders als heute: Es gab keine Ultragifte (wie z. B. Dioxin), die radioaktive Grundstrahlung war sehr viel niedriger als heute und, vielfach unterschätzt, die neuen pulsierenden Strahlungen (Mikrowelle, Handy) im Kurzwellenbereich gab es gar nicht.

Ggfls. über die Pulsdiagnose sind dadurch verursachte Störungen des Energiehaushaltes z. B. über die Akupunkturleitbahnen für uns erfassbar, ja, sogar begrenzt (!) therapierbar. Da wir jedoch die schädigende Quelle nicht abstellen können, ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Patient neu erkrankt. Wir können dies jedoch hinauszögern durch die Gabe von Stoffen, die freie Radikal eliminieren, durch Substanzen, die die enzymatische Aktivität intra- wie extrazellulär wieder anregen etc. (auch Vitamine und Mineralien gehören hier dazu). Hinzu kommt noch, dass wir mit diesen alten und bewährten Methoden nicht in der Lage sind, exakt herauszubekommen, welches Agens nun eine gesundheitliche Störung des Patienten hervorruft. Da wir das nicht wissen, ist es uns auch nicht möglich, eine Vorhersage über die Beseitigung einer Krankheit zu machen, was eminent wichtig ist, weil durch Viren, durch Elektrosmog, durch Ultragifte etc. hervorgerufene Krankheiten teilweise Jahre brauchen, bis wir wieder eine Restitutio ad integrum2 erreicht haben. Das erfordert auch, zwischendurch den Patienten über den positiven Verlauf des Fortschrittes aufzuklären, weil sonst die Gefahr droht, dass er vorzeitig abspringt.

Seit geraumer Zeit arbeite ich in meiner Praxis mit 3 Methoden neben den herkömmlichen wie Befragung, Augendiagnose, Chinesische Diagnostik, nämlich mit

der Prognos-Methode
der Thomma-Vitalanalyse und
mit dem Vitality-Check.



Die Prognos-Methode ist ohne die CM nicht erklärbar. Wie sie genau funktioniert, habe ich bereits zu einem früheren Zeitpunkt beschrieben (http://blog.naturheilpraxisvater.de/2010/11/prognos-diagnose-und-therapie.html). Es sei nochmal kurz in Erinnerung gerufen, dass es sich um eine Methode handelt, mit der sich die Langzeitraumfahrer der Sowjetunion kontrollierten und behandelten. Letztlich handelt es sich um eine Hautwiderstandsmessung an den 24 Terminalpunkten3 an Händen und Füßen des Patienten.

Im Ergebnis bekommt man Kurven, die den 12 Leitbahnen entsprechen. Damit wären wir dann ungefähr so weit wie nach der Zungen- und Pulsdiagnose. Es gibt aber nun eine bestimmte Methode der Provokation, die die hier noch vorhandenen Selbstregulationsmechanismen aufbricht. Auch dies wäre noch zumindest mit der Pulsdiagnose erfassbar (die anderen Diagnoseformen der CM kommen hier nicht mehr zum Zuge, weil die Reaktionen nicht mehr schnell genug sind). Eben deshalb erhalten wir hier auch noch Kurven, die ebenfalls den Leitbahnen entsprechen.

Viel interessanter ist aber, dass wir in den Messkreis Patient - Gerät mittels Software feststellen können, woher diese Störungen kommen, und da sind wir bei den bereits eingangs erwähnten Ultragiften, dem Elektrosmog etc. Das erinnert an die Voll‘sche Elektroakupunktur oder an den Vegatest, funktioniert aber ganz anders, sodass diese Methoden nicht unmittelbar miteinander vergleichbar sind. Auf rein technische Gegebenheiten möchte ich aber hier nicht eingehen, sondern lediglich die Möglichkeiten und Unterschiede der Methoden in der Praxis beleuchten. Zur Verdeutlichung auch hier eine Abbildung 4:

Ohne jetzt en detail darauf einzugehen, sei gesagt, dass die roten Balken immer nicht gutes anzeigen, insbesondere dann, wenn sie im oberen und unteren Bild auftauchen. Dies muss dann auch behandelt werden. Es gibt hier die Möglichkeit, nicht nur auf den ganzen Patienten bezogen zu diagnostizieren, sondern auch, in welchem Funktionskreis5 sich das pathologische Geschehen hauptsächlich abspielt.

Nun sind wir aber noch nicht am Ende: Im nächsten Schritt können wir eine therapeutische Beeinflussung messen. Wir können eine x-beliebige Methode nehmen angefangen von der Schulmedizin über Nahrungsergänzungsmittel (also Substitution), Akupunktur und bis hin zu Klassischer Homöopathie. Der Patient nimmt ein Mittel in die Hand und wir führen den Meßvorgang nochmals durch. Wenn dann der rote Balken grün wird und damit auch oberhalb der isometrischen Linie zu liegen kommt, dann ist das Mittel, was wir gerade getestet haben, genau das richtige Mittel.

Ein eindeutiger Nachteil dieser sehr exakten Methode ist der Zeitaufwand. Kommt ein Patient das 1. Mal, braucht am 2 - 3 Stunden und entsprechend sieht dann auch der Preis aus. Allerdings erhält man ein Ergebnis, dass an Genauigkeit nicht zu überbieten ist.



Der Vitality Check funktioniert einerseits völlig anders, andererseits arbeitet er der Prognos-Methode zu. Ohne das jetzt vertiefen zu wollen, misst der Vitality Check über die Feuchtigkeit der Innenhand (physiologisches Quantenfeld). I. G. zu Prognos haben wir hier auch keine medizinische Aussage.
Jedoch macht das Gerät präzise qualitativ eine Aussage über

1) den Wasserhaushalt,
2) den Salzhaushalt
3) die Sauerstoffversorgung
4) über die Säure-Basen-Balance
5) über den Immunstatus
6) über die Schlafqualität
7) über die Umweltbelastungen
8) über die körperliche Aktivität
9)über die Mikrozirkulation generell
10)über Lebensmittelunverträglichkeiten
11)über den Mikronährstoffbedarf und
12)über sinnvolle bzw. notwenige Nahrungsergänzung6

Auch bei dieser Messung handelt es sich um eine Bioresonanzmessung, aber eben nicht als Hautwiderstandsmessung über die Akupukturleitbahnen, sondern „ein physiologischer Test, der die Schwingungen mittels Algorhythmus der elektromagnetischen, kapazitiven und induktiven Parameter misst und grafisch umsetzt."7

Es wird ein sogenannter Vortest durchgeführt, der verlässlich die o. a. 12 Parameter bestimmt und wird gespeichert. Nach 4 - 6 Wochen sollte dann ein Nachtest durchgeführt werden. Die Balkendiagramme zeigen in relativen % an Deviationen von der Norm. Diesen Vortest kann man nun dazu nutzen, sogenannte Resonanzen anzeigen zu lassen. D. h., die gemessenen Werte werden in Relation zu den Produkten der Firma Trisana gesetzt und zeigen an, welche(s) Produkt/e am besten geeignet ist/sind, eine Deviation der Messwerte zu kompensieren. Nun kann man den Patienten nach 4 bis 6 Wochen wiederbestellen und führt im Prinzip das gleiche Messprogramm nochmals durch, aber diesmal als s
ogenannten Nachtest. Der Vorgang und die Darstellung ist im Prinzip dieselbe, nur, dass hier in der jeweils oberen Reihe die Vortest-Ergebnisse dargestellt werden und in der unteren Reihe die aktuellen Ergebnisse des Nachtests stehen. Ein großer Vorteil der Methode besteht darin, dass der reine Messvorgang 15 sec. dauert. Mit allem drum und dran ist eine Zeitdauer von 5 Minuten schon reichlich bemessen. Die Thomma-Vitalanalyse stellt die 3. Säule in diesem System dar. Diese wurde entwickelt von dem Ernährungsberater Kay Thomma und ist das Ergebnis seiner Diplomarbeit.

Es handelt sich hierbei um einen mehrseitigen Fragebogen8, gegliedert nach Organsystemen wie Herz-Kreislauf, Schmerz-Syndrome etc.. Deshalb wiederholen sich die Fragen auch gelegentlich. Diese Struktur st aber für den Probanden nicht erkennbar, sodass eine Beeinflussung ausfällt. Dieser Fragebogen wird computerausgewertet. Es kommen dann überraschend präzise Aussagen über die Schwachstellen in Hinblick auf Defizite bez. Vitamine, Mineralien und Co-Enzymen und auf dieser Grundlage erfolgen präzise Anleitungen wie diese behoben werden könne, nicht nur in Hinblick auf sogenannte Nahrungsergänzungsmittel, sondern auch in Hinblick auf diätetische Maßnahmen.


Zusammenfassung:

Alle 3 Methoden sind dazu geeignet, aufzuzeigen, ob und wo Defizite bestehen im humanen Organismus in Hinblick auf Vitamine, Mineralien und (Co)Enzymen etc.

Als einzige Methode erlaubt dabei das Prognos-Verfahren eine medizinische Diagnostik und erlaubt die individuelle Testung von therapeutischen Maßnahmen jedweder Art. Man muss dabei als Nachteil in Kauf nehmen, dass das Verfahren zeitaufwendig ist und damit auch dementsprechenden zu honorierenden Aufwand erfordert. Die Ergebnisse können dokumentiert werden (inkl. Integration in die Karteikarte des Patienten per Export). Somit können auch über lange Zeit die Diagnosen und Therapieerfolge verglichen werden.


Der Vitality-Check erlaubt ebenfalls ein präzises Bild eines Patienten in Hinblick auf die Versorgung des Organismus mit Vitalstoffen in qualitativer und semi-quantitativer Hinsicht. Ebenso ist ein Tool vorhanden mit klaren Aussagen über Vitalstoffe, die der Patient erhalten sollte. Dies ist ebenso wie bei Prognos nachkontrollierbar. Das Gerät erlaubt allerdings nicht eine Diagnose, worauf der Hersteller allerdings auch ausdrücklich hinweist. Eine gewisse Vergleichsmöglichkeit ist gegeben dadurch, dass die letzten Messung gespeichert wird und dann bei dem nächsten Messtermin zum Vergleich herangezogen werden kann. Leider liegt aber keine Exportfunktion vor, sodass eine Dokumentation über längere Zeit nicht möglich ist. Auf Grund seiner Handlichkeit und der Schnelligkeit der Messung (15 sec.), ist das Gerät allerdings sehr universell einsetzbar. Ein weiterer Punkt ist, dass das Gerät damit natürlich auch für nicht medizinisches Personal geeignet ist. Aber für den medizinischen Laien sind wiederum die Ergebnisse nicht unmittelbar nachvollziehbar. Medizinische Laien sollten deshalb vor Einsatz dieses Gerätes einer ausführlichen Schulung unterzogen werden!

Im Gegensatz hierzu bietet die Thomma-Vitalanaylse eine auch für den medizinischen Laien klar verständliche Anleitung, was er zu tun hat. Der Nachteil ist, dass wir keine Messwerte haben, sondern nur Aussagen nach dem Ja/Nein-Prinzip, was ein wenig durch die jahrelange Erfahrung des Vitallabors i. A. und durch Herrn Thomma persönlich kompensiert wird. Gut hat mir gefallen, dass hier nicht nur Nahrungsergänzungsmittel empfohlen werden, sondern auch diätetische Maßnahmen zum Zuge kommen.

1 Bewusst wird der Begriff TCM nicht benutzt, weil die Traditionelle Chinesische Medizin TCM dem entspricht, was zwischen 1949 und 1954 erarbeitet wurde in der neu gegründeten VR China, um des großen Ärztemangels Herr zu werden. Von der kommunistischen Führung lautete der Auftrag, eine einfache schnelle Ausbildung zu ermöglichen „frei von jedem mystischen Ballast“. Wenn man sich aber mi der Geschichte der DM beschäftigt, lernt man schnell, dass diese überliefert mindestens 2500 Jahre alt ist, man weiß aber ebenso durch Funde, dass diese bereits etwa 2500 vor unserer Zeitrechnung existierte und ihre Ursprünge in alten vorkonfuzianischen daoistischen Ansichten hat. Gerade dies aber ist das, was die wirkliche Traditionelle Chinesische Medizin ausmacht. Deswegen haben wir uns entschlossen, diese wahre Tradition dieser Medizin CM zu nennen und nicht TCM in Abgrenzung zu der maoistischen Variante.

2 vollständige Ausheilung

3 das sind die Anfangs- bzw. Endpunkte der Akupunkturleitbahnen, die alle an den Zehen bzw. Fingern anfangen bzw. enden

4 Für die Überlassung des Bildmaterials danke ich der Firma medprevent, die das Gerät in Deutschland vertreibt

5 Ein Funktionskreis ist das innere Organ im Sinne der CM inkl. der dazu gehörigen Leitbahn

6 Trisana® Vitality Check, Interne Mitteilung, S. 3 Reinhard Bursian 2010

7 ibid., S. 4

8 http://www.vitalanalyse.naturheilpraxisvater.de/




Herbert Vater © Tönning 2010