Freitag, 2. April 2010

Infobrief 0110



Inhaltsverzeichnis
Vorwort S. 2
Krebs - versteckte Muster hinter der Krankheit S. 3
Leistungen der Beihilfe für Heilpraktiker S. 13
Heuschnupfen S. 13
Vitalanalyse S. 14
Ostergruß


Vorwort

Lieber Leser,

Ostern steht vor der Tür, kaum, dass Weihnachten vorbei ist. Das kommt uns natürlich auch deshalb so vor, weil wir den schneereichsten Winter seit über 30 Jahren hatten, und einen der kältesten zudem.

Bei uns hat ein neues Jahrzehnt begonnen. Wissen Sie noch, wie wir vor 10 Jahren das neue Millenium begrüsst haben? Heute, nach nur 10 Jahren, ist es schon lange, lange her. Und wir haben damals gedacht, nun wird alles anders. Und?

Es ist alles anders geworden! Wir haben die größte Bankerkrise seit dem 2. Weltkrieg und die Banker, die alles vermasselt haben, kassieren schon wieder millionenhohe Extra-Boni; Geld am Finanzamt vorbei in die Schweiz oder nach Lichtenstein zu transferieren, ist gerade in diesen Kreisen zum Gesellschaftsspiel geworden. Unser wunderschöner Planet droht, an dem von uns verursachten Dreck zu ersaufen und wegen dem Gefeilsche um ca. 10% der Summe, die international zur Sanierung der Banken aufgebracht wurde, reicht, den Klimagipfel in Kopenhagen platzen zu lassen!
Und auf der anderen Seite? Eine normal durchschnittliche Familie mit einem normal durchschnittlichen Verdienst hat heute schon Schwierigkeiten, mit dem Geld zurecht zu kommen. Die Schere zwischen arm und reich klafft immer weiter auseinander. Das Krankheitswesen ist wegen der Gier der Pharma-Multis bald nicht mehr finanzierbar und den Regierenden fällt nichts anderes ein, als den Arbeitgeberanteil an den Beiträgen für die Krankenkassen zu deckeln und die Mehrkosten einseitig auf die Arbeitnehmer abzuwälzen. Die, die ganz unten in der sozialen Hierarchie stehen, müssen sich noch als römisch dekadent verhöhnen lassen. Entsolidarisierung der Gesellschaft?
Nun ist jeder für sich persönlich gefordert, weniger Emissionen zu produzieren, jeder persönlich ist gefordert, in seine Gesundheit zu investieren. Ds allerdings dürfte die sinnvollste Investition sein, die man tätigen kann; sehr viel sinnvoller, als mit einem Billigflieger 1 Woche Urlaub in der Türkei zu machen und hinterher kein Geld mehr zu haben.
Ihnen Wege aufzuzeigen, wie Sie sich selbst gesund erhalten können, dazu soll dieser Info-Brief ein wenig beitragen!

Ihr
Herbert Vater

Krebs – versteckte Muster hinter der Krankheit



Aus vielen Jahren praktischer Erfahrung zeigt Dr. med. Karl Braun-von Gladiß in seinem Buch „Krebskranke Menschen in ganzheitlich medizinischer Behandlung“ die möglichen Ursachen von Krebs auf. Er beschreibt die Verhaltensmuster, die oftmals hinter der Krankheit stecken und auf der körperlichen Ebene den eigentlichen (seelischen) Zustand der Person beschreiben. Hier können sich Betroffene wieder finden oder aber auch bisher verborgene oder unerkannte Muster ihrer Persönlichkeit entdecken und damit auch in diesem Bereich anfangen an sich zu arbeiten.

Die Form einer Erkrankung weist immer auf Prinizpien hin, die auch in anderen Lebenszusammenhängen auftauchen: In den Gefühlen, der Art zu denken und sich auszudrücken, in den persönlichen Beziehungen, der Freizeitgestaltung und im Beruf. Wie sich in der Härte des Krebsknotens die im Leben praktizierte Verhärtung manifestiert, so verwirklicht sich bei Hämoblastosen (bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems) umgekehrt die Auflösung von Grenzen und der Verlust eigener Formgebung. Prinzipien und Lebensmuster drängen immer zur Verwirklichung. Wo Autonomie selbst nicht entfaltet wird, lebt sie in der Krebskrankheit stellvertretend auf. Wenn sich jemand in seinem ihm zustehenden Lebensraum nicht (mehr) auslebt, wird dieses Prinzip vom Krebs übernommen. 
Wer an einer lebensbedrohenden Erkrankung leidet, hat - systemanalytisch betrachtet - einen Punkt erreicht, nach dem Weiterleben nur mittels neuer Orientierungen möglich ist. Die das bisherige Leben bestimmenden Prinzipien haben ausgedient, sie haben den Betreffenden dahin geführt, wo er jetzt steht. Man kann vom Offenbarungseid der bisherigen Entwicklung sprechen. Wessen Denken, Empfinden und Handeln jetzt weiterhin vergangenheitsorientiert bleibt, wird – da sich die Vergangenheit nicht ändern lässt – auch in neuen Anläufen am gleichen Punkt des Lebenslaufs ankommen. Nur Wer die Zukunft jetzt mit bewusst neuen, bisher nicht praktizierten Kommunikationsweisen und Handlungsmustern gestaltet, kann seiner Lebensentwicklung wirklich neue Impulse geben.

Versteckte Muster

Viele, ja vielleicht die meisten Menschen, praktizieren in ihrem Leben das Muster, Vorhaben auf später zu verschieben. Bei Menschen, die an Krebs erkrankt sind, zieht sich dies besonders deutlich durchs Leben: Man weiß innerlich, dass man frühere Visionen vom Leben nicht erfüllt hat, dass man in der Erfüllung tiefer Wünsche und Sehnsüchte stecken geblieben ist. Beziehungen zu Familienangehörigen haben sich abgeschliffen, berufliche Ideale hat man zurückschrauben müssen, Hobbies pflegt man nicht mehr, das Leben ist grau geworden. “Später”, wenn die Schulden abbezahlt sind, - später, wenn ein Berufsprojekt abgeschlossen ist, - später, wenn die Kinder das Haus verlassen haben, - später, wenn der Lebenspartner sich endlich geändert hat, - später, wenn man in Rente gegangen ist, dann sollen die Träume verwirklicht werden. Die “eigentlich - aber”-Definition von Zuständen ist dabei eine perfide Technik, den Umstand vor sich selbst zu bagatellisieren, dass man in der Verwirklichung seiner Phantasien vom Leben stecken geblieben ist. “Ja, eigentlich ist alles in Ordnung, eigentlich geht’s mir gut, ich kann eigentlich zufrieden sein, ich kann nicht klagen”; dies sind gängige Redewendungen im Alltag der meisten Menschen. Wer zu seinem Dilemma steht und nicht ganz in die Rolle des schuldzuweisenden, klagenden Opfers verfällt, der spürt den Appell, Veränderung in die Tat umzusetzen, wenn er auf die Worte “eigentlich – aber” verzichtet. Und er entdeckt, dass es an ihm selber liegt, ob sich die eigene Wirklichkeit verändert oder nicht. Nur wer Neues selbst beginnt, verändert Bedingungen.

Mögliche Ursachen

Nie hat die Krebserkrankung „eine“ Ursache allein, weder toxisch noch organisch noch psychisch. Immer handelt es sich um ein Mosaik an Krebs verursachenden Faktoren. Ich unterscheide dabei zehn Teile des „Krebs-Puzzles“, die in kaskadenförmiger Triggerung synergistisch interferieren: Komplexe Verdichtung, Gestörte Bildekraft, Störung von Regelkreisen, Flexibilitätsverlust – Krebs als Kontraktionskrankheit, Lebenskraftschwäche, Stoffwechselstörung, sauerstoffarme Energiegewinnung, Störfeldwirkung über Meridianbezüge, Reflexzonen, Somatotopien, Zahnstörfelder, Entsprechungen und Symbolik. 

Synergistische Interferenz in kaskadenförmiger Triggerung:
Dieser Begriff bedeutet: Mehrere Komponenten wirken zusammen. Eine verstärkt die Wirkung der anderen, das Ergebnis des Zusammenwirkens dieser beiden wiederum beeinflusst die Kraft des nächsten Faktors, der für sich alleine genommen keine nennenswerte Bedeutung haben müsste. „Eins gibt das andere“, es entwickelt sich ein Aufschaukelungsprozess, wie bei einem aus vielen Zahnrädern bestehenden Gebilde, in dem sich die Kraft der äußeren großen Zahnräder hebelartig verstärkt auf die inneren kleineren überträgt, sodass am Angriffsort des Ganzen eine riesige Kraft entsteht, die keiner der einzelnen Faktoren hätte alleine entwickeln können. Es ist mehr als die bloße Summierung von einzelnen Kräften, obwohl schon dieses die Wirkung verstärkt („Kleinvieh macht auch Mist“). Vielmehr handelt es sich bei „synergistisch interferierenden kaskadenförmigen Triggerungen“ um das Entstehen einer neuen Qualität von Wirkdynamik und Effekt, die eben nur durch das Zusammenspiel erklärbar ist.

Drei Komponenten

Unser Thema betreffend, kommt dabei drei Komponenten sowohl hinsichtlich der Entstehung als auch diagnostisch und therapeutisch eine besondere psychodynamische Bedeutung zu:
1. Lebensereignisse als Bestandteil komplexer Verdichtung: Krebs ist nach meiner persönlichen Definition die Knotenbildung eines Entwicklungsprozesses, in dem sich die schädigenden Einflüsse von inneren und äußeren Giftstoffen, Störfeldern, Lebensereignissen und Naturell verdichten, und dessen Lösung immer grundsätzliche Entscheidungen und Neuorientierungen verlangt. Lebensereignisse und die daran gekoppelte Psychodynamik sind nicht selten sowohl der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, wie auch der Katalysator für Schwachpunkte der Konstitution, ohne die sich eine vererbte Anfälligkeit nicht als Krankheit manifestieren würde. Dies gilt prinzipiell für alle Erkrankungen. Immer aber wenn die Medizin kein standardisiertes wirksames Behandlungsmodell bietet, und so ist es auch und sogar besonders bei Krebserkrankungen, gewinnen zusätzliche Faktoren der psychodynamischen Lebensereignisse eine besondere therapeutische Relevanz.
2. Krebs als Kontraktionskrankheit und Manifestation von Flexibilitätsverlust: 
Gesundheit sieht Wilhelm Reich „nicht als Abwesenheit von Krankheitssymptomen, sondern als das optimal funktionierende Wechselspiel von innerer und äußerer Welt des Subjekts auf allen Ebenen: von der Umwelt und dem sozialen Umfeld über das organische, vegetative System des Organismus bis hin zur Zell-, Molekular- und Energiestruktur“. Er bezeichnet Leben als „rhythmische Pulsation zwischen Kontraktion und Expansion“. Verschiedenste Einwirkungen können die Pulsation des Lebendigen einschränken. „Diese Pulsationsstörung beginnt immer mit einem Überwiegen der Kontraktion, mit einer akut auftretenden Sympathikotonie des vegetativen Systems, einer Erstarrung des energetischen Systems des Organismus“. 
Krebs ist also eine Kontraktionskrankheit. Krebskranken fehlt das Moment des Expansiven (das Gegenprinzip zur Kontraktion: Ausdehnung, Entspannung, Lösung) auf der psychodynamischen Ebene und damit die Entspannung im Körper. Reich kommt in seinen Studien (Reich: „Die sexuelle Revolution“)zur Massenpsychologie im Faschismus zu der Aussage: „Die sexuelle Resignation, der die überwiegende Mehrzahl der Menschen verfallen ist, bedeutet zwar Abstumpfung, Öde des Lebens, Lähmung jeder Aktivität und Initiative oder die Grundlage zu brutalen sadistischen Exzessen; doch sie bietet auf der anderen Seite auch eine relative Ruhe des Lebens. Es ist, als ob der Tod schon in der Art des Lebens vorweggenommen wäre.” Krebsknoten sind insofern eine Inkarnation (Ding-gewordenes informatives Prinzip) von Verhärtung, Starre und Stress, die sich nur entwickeln konnte, weil das Lösen von Spannung dem Starre-Prinzip nicht mehr entgegenstand. Da die größtmöglichen pulsatorischen Rhythmen zwischen Parasympathikus und Sympathikus in der orgastischen sexuellen Befriedigung geschehen, und weil der Zustand chronifizierter sexueller Frustration eine Dauer-Sympathikotonie (Dauerstress) erzeugt, und weil sich dieser Zustand beim Krebskranken in die Form harter Knotenbildungen hinein verfestigt, nannte Reich die Krebserkrankung auch „Lusthungerseuche“ und verwies damit auf die Entsprechung zwischen dem krebstypischen dauerkontraktilen Entspannungsmangel und unerfüllten gebliebenen körperlichen Lustgefühlen (die immer, wenn Lustgefühle ausgelebt werden, mit der Rhytmik von Anspannung und Entspannung verbunden sind). 
Sympathikotonie ist der Funktionszustand des Sympathikus. Das vegetative, das heißt unwillkürliche oder autonome, Nervensystem besteht in einem Gegenspielerpaar: Der Sympathikus steuert Kampfimpulse, die Dynamik des Stresses, Anspannung, saure Stoffwechsellage. Der Parasympathikus steht für Rückzug, Entspannung, Weichheit, Verdauung, basischen Stoffwechsel. 
Der Verlust von Flexibilität des krebskranken Menschen und seines Körpers gehen Hand in Hand mit der Störung des Verhältnisses zwischen parasympathischem (die Entspannung steuernde) und sympathischem (die Verspannung steuernden) Nervensystem. Sympathikotonie erzeugt Kontraktion, Anspannung, Stress, und sie macht starr. 
Die ausgeprägteste Form von Starre des Organismus ist Totenstarre. Die oben zitierte Vorwegnahme des Todes findet sich in der Art des Lebens krebskranker Menschen oft verwirklicht. Im Leben noch lässt sich dieses psychodynamische Programm lösen, und dieses hat natürlich eklatante therapeutische Konsequenzen.
3. Entsprechungen und Symbolik: Eine Krankheit “steht” immer auch “für etwas anderes”. Probleme aus anderen Lebenszusammenhängen drücken sich in der Krankheit aus. Dies gilt auch und insbesondere für die Erkrankung an Krebs. Krankmachende Gedanken, Emotionen und Lebenshaltungen haben häufig “entsprechende” Inhalte, die wie der Schlüssel zum Schloss zu Form, Charakter und Verlauf der Krebserkrankung passen. So stellt, im Hinblick auf die immanente (einer Sache innewohnende) Symbolik und Psychodynamik, die Erkrankung an Krebs häufig die Verwirklichung zugrundliegender Glaubenssätze dar: Überzeugungen, normative Vorstellungen, Einstellungen zu Situationen und Personen basieren überwiegend auf Glaubenssätzen. Die dadurch entstehende „Haltung im Leben“ als durch Überzeugungen bedingt zu erkennen und sie nicht für als absolute Wahrheit zu sehen, fällt oft schwer. Meistens bleiben Menschen innerhalb ihres gewordenen Überzeugungs-Systems. Sich von außen zu betrachten und somit die eigene Bestimmtheit anders zu beleuchten, ist eher selten. Die eigenen Glaubenssätze bestimmen über Lebensqualität, das Ansprechen auf die Behandlung und die Prognose, wie sie schon die Bahnung der Krebserkrankung entscheidend beeinflusst haben.

Psycho Organo – Meridianotopie

Nicht selten weist schon das primär erkrankte Organ, vielfach auch noch die Metastasenlokalisation, auf die der Erkrankung zugrunde liegende psychodynamische Thematik hin. Aus der Liste der Beziehungen zwischen Organen, Meridianen und psychischen Qualitäten kann der Therapeut auch Themen ablesen, über die er mit dem Patienten sprechen sollte. 
Wer zum Beispiel lungenkrank ist, verwirklicht in seinem Leben das Moment der Intoleranz und des Hochmuts statt den Qualitäten der Toleranz und Bescheidenheit. Menschen mit Bauchspeicheldrüsenerkrankungen kommen mit ihrer Zukunftsangst nicht zurecht. Wer am Dickdarm erkrankte, entfaltete sein Selbstbewusstsein ungenügend und ist erfüllt von inneren Schuldgefühlen.

Psychodyamische Alltagsmerkmale

Diese psychisch und sozial relevanten Komponenten der Krebsentstehung manifestieren sich in der Lebensgestaltung sehr häufig durch eines oder mehrere der folgenden Merkmale, hinter denen sich typische psychodynamische Konstellationen verbergen:
1. Erstarren in einer chronischen Überforderung: Trotz Einsicht in den krankmachenden Charakter von Dauerbelastungen (Beziehung, Arbeitsplatz, Herkunftsfamilie, Jetztfamilie) hält man an Verpflichtungen fest und bezahlt dies mit dem Verzicht auf Lebensfreude. Zunehmend wird die Berechtigung der chronischen Überforderung nicht mehr hinterfragt. Das „Eigentlich - aber“-Prinzip wird immer dominanter.
2. Brachliegende Hobbies: Durch berufliche Belastungen und Alltagsroutine sind Interessen aufgegeben worden sind, die früher einen elementaren Motor in der Persönlichkeitsentwicklung darstellten. Hobbies sind sehr häufig ein Übungsfeld für Kreativität. Diese wiederum ist die Voraussetzung für und ein Ausdruck von Elastizität. Und Elastizität wirkt der Starre des Krebsgeschehens entgegen.
3. Groll und Angst: Emotionen können sich immundepressiv auswirken, das heißt die Zahl immunkompetenter weißer Blutkörperchen verringert sich. Groll auf eine Person oder über eine Situation rangiert dabei an erster Stelle, dann kommt Angst, danach erst folgen Ärger, Wut und Trauer. Therapeutisch ist also besonders wichtig, Groll- oder Angst-Situationen oder Personen zu ermitteln, die damit verbundenen Emotionen auszuleben, den einengenden Bezug zu den damit verbundenen Informationsfeldern zu lösen, alte Verletzungen zu verzeihen und Groll somit zu überwinden.
4. Unentschiedenheit: Leben heißt auch, Entscheidungen zu treffen. Umgekehrt ließ das Festhalten an bisher Unentschiedenem starr werden. Unentschiedenheit fixiert pathogene (krankmachende) Bindungen und behindert zukünftiges Leben.
5. Mangel an Lebensfreude und Zuversicht: Viele krebskranke Menschen vermeiden tendenziell offene Kontakte und Lebenssituationen, die von Spontaneität und Vertrauen geprägt sind. „Lebendiges“ tritt mehr und mehr in den Hintergrund, die körperlichen Manifestationen des Todgeweihten ist eine Verdinglichung des Verlustes an Freude und Zuversicht.
6. Leben im "Gestern und Morgen“: Die beiden Maxime „Solange nicht...“ und „Später, wenn...“ sind zwei Facetten der gleichen Lebenseinstellung, die nahezu allen chronisch Kranken, so auch Krebskranken, eigen ist. Beide begründen sie Starre und verhindern Flexibilität und Wandel. Sie gaukeln vor, die Bedingungen für die Umsetzung des „Eigentlichen“ seien derzeit nicht gegeben, und sie verhindern die Übernahme der Verantwortung für Entscheidungen im „Hier und Jetzt“. Schließlich müssten erst externe Bedingungen erfüllt sein, bevor man sich entscheiden kann, wirklich zu leben. Und da man auf die Erfüllung dieser Bedingung selbst keinen Einfluss hat, ist die Fortsetzung des status quo angesagt.
7. Tabuisierungen, Sprachlosigkeit und Mangel an Autonomie: Themen, über die lange nicht gesprochen worden ist, ja, über die noch nicht einmal mehr nachgedacht wurde, wirken als zwanghafte Schnittstellen zur Vergangenheit. Selbstverständlich ist es nicht möglich und auch nicht sinnvoll, alle Tabus fallen zu lassen, aber eine bewusste Entscheidung, welche Tabus aufrecht erhalten werden sollen und welche fallen dürfen, hilft, Autonomie zurückzugewinnen. Das Prinzip Autonomie realisiert sich in jedem Falle: entweder in der Krankheit oder im Menschen selbst. Bei vielen krebskranken Menschen finden sich in der Persönlichkeitsentwicklung Defizite in der Entfaltung persönlicher Autonomie, der inneren Freiheit und in der Entfaltung von Selbstbewusstsein. Die Macht eines Tabus beruht auf Mangel an Ausdruck. Je karger und monotoner jemand seine Welt gedanklich, sprachlich und künstlerisch gestaltet, desto farb- und lebloser wird seine Wirklichkeit.
8. Bewegungsmangel: Oft haben sich krebskranke Menschen über längere Zeit keine regelmäßige Ausgleichsbewegung mehr verschafft. Während Bewegung für alles Lebendige Ausdruck wie Anregung gleichermaßen ist, sind ihre letzten Jahre durch Bewegungsmangel gekennzeichnet und haben damit der zunehmenden Lebensfeindlichkeit Vorschub geleistet, die in der Krebserkrankung schließlich Gestalt angenommen hat. Umgekehrt kann jetzt Be-Weg-ung sowohl körperlich wie psychodynamisch einen Menschen wieder auf den Weg des Lebendigen zurückbringen, sofern er sich dazu entschließt.
9.Sexualität: Sehr viele krebskranke Menschen sind sexuell chronisch frustriert, eher sogar resigniert. Die Frage nach unerfüllter Sehnsucht in Beziehungen wird sehr häufig mit Mangel an Zärtlichkeit und fehlender Befriedigung im genießenden Hinfließen beantwortet. Wenn man bedenkt, dass sich im sexuellen Erleben Kontraktion und Expansion abwechseln und diese Rhythmik Erstarrtes aufzulösen vermag, wird die psychodynamische Bedeutung frustrierter Erotik und Sexualität deutlich. Lust und Leben sind eng verknüpft. Mangel an sexuellem Erleben, gleich in welcher Form, vermindert Lebenskraft.
10. Psychodynamisch wirksame Bindungen auf energetisch-informativer Ebene: Häufig findet sich bei Krebskranken eine engrammatisch (=gespeicherte) imprägnierte Fremdinformation vor, der der Organismus mehr gehorcht als dem eigenen Willen. Von “psychologischer Umkehr” spricht man, wenn die intellektuell positiv bewerteten Ziele (z.B. „Ich werde gesund“) unbewusst abgelehnt, ja sogar blockiert werden. Dies kann Ausdruck eines tief sitzenden Selbstzerstörungsprogramms sein. Negative Wünsche, Skeptizismus, Verwünschungen, Verfluchungen spielen oft eine große Rolle. Auch energetisch-informative Einflüsse aus dem Informationsfeld der Herkunftsfamilie bestimmen die Gefühle, das Denken und Verhalten. Sie wirken wie ein „Bann“ und sind Therapieblockaden. Ähnlich psychodynamisch effizient und krankheitserzeugend sind Occupationen (Besetztsein durch fremde Energien). Die Energie eines Menschen kann sich in der Umgebung von Orten fixieren, und dies umso ausgeprägter, je intensiver dort ein Erlebnis stattgefunden hat. Diese „haftenden“ Energien können bei anderen dafür empfänglichen Menschen eine Resonanz hervorrufen. Die psychologische Umkehr, Zell-Engramme und Occupationen lassen sich psychokinesiologisch ermitteln und behandeln.
Entsprechungen zwischen Tumor Charakter und Psychodynamik
Die systemanalytische Betrachtung von Zuständen und Prozessen ist ein hilfreicher Ansatz in der Analyse der Psychodynamik, und sie ist ebenso effektiv, die geeigneten psychagogisch-psychotherapeutischen Möglichkeiten zu ermitteln.
Je betonter eine vermeintlich negative Eigenschaft unterdrückt wird, desto prägnanter schafft sie sich im Betreffenden Raum. Das Abgewehrte erlaubt Rückschlüsse auf die unterdrückten Impulse. Der Feuerwehrmann bekämpft seinen Brandstifterneigung. Je angepasster der Krebskranke ist, desto größer ist sein Drang, Anpassung zu verweigern und Grenzen zu sprengen. In seiner Krebserkrankung lebt er diesen Impuls aus.
Härte, Kälte, autonomes und destruktives Wachstum, Infiltration, Kommunikationsverlust zur Umgebung und Entdifferenzierung sind Eigenschaften solider Krebsknoten. Diese Merkmale tauchen beim Patienten entweder als gleiche oder in ihrer Umkehr auf. Zum einen Teil also spiegelt die Erkrankung einen Teil der Psychodynamik selbst wieder, zum anderen lebt in ihr ein Prinzip auf, welches der Patient in sich unterdrückt.
1. Härte: Die Krebserkrankung produziert Knoten mit oft bizarren Ausformungen. Das Prinzip des Verknoteten und Harten findet sich im Patienten auch in der emotionalen Ebene, meist auch in der Biographie.
2. Kälte und Dunkelheit: Der Krebs ist eine kalte Erkrankung (weshalb Wärmeanwendungen in der Therapie auch so wichtig sind), die sich in der abgeschlossenen Dunkelheit im Inneren des Körpers entwickelt. Biographische Erlebnisse sind ins Dunkel gedrängt, Lebenslust und Bedürfnisse erkaltet, wichtige Anteile der Persönlichkeit nicht mehr mit Licht erfüllt. Krebskranke Menschen sind oft besonders hart gegen sich selbst. In ihrer Ausstrahlung fehlt Helligkeit.
3. Autonomie: Mit seinem autonom-chaotischen Wachstum lebt der Krebs die im Patienten selbst nicht entfaltete Autonomie ersatzweise aus und bestimmt damit jetziges wie zukünftiges Geschehen. Das Prinzip Autonomie realisiert sich in jedem Falle: entweder in der Krankheit oder im Menschen selbst.
4. Differenzierungsverlust: Die Entdifferenzierung ist ein histologisches Maß für die aggressive Bösartigkeit von Krebstumoren. Beim Krebspatienten hat die Anpassung an vorgegebene äußere Ordnungen zu einem Verlust eigener Entfaltungsvielfalt geführt. Differenzierungsverlust eines Menschen mindert Lebensfähigkeit. Leben beruht auf differenzierten Ordnungen.
5. Kommunikationsverlust zur Umgebung: Krebszellen sind für begrenzende und regenerative Impulse aus der Umgebung nicht mehr ansprechbar. Häufig haben die Patienten die über Oberflächlichkeit hinausreichende Kommunikation mit ihrer Umgebung wesentlich verringert.
6. Verletzung von Grenzen: Krebswachstum missachtet Grenzen. Menschen, in denen sich Krebs ausbreitet, spüren oft nicht mehr, wo und wie sie sich schützen dürfen und müssen, durch Andere verletzt oder beeinflusst zu werden. So lassen sie Grenzverletzungen in einem schädigenden Ausmaß zu. Häufig steht dies in Zusammenhang damit, dass diese Menschen zu wenig Entscheidungen treffen- Entscheidungen bestimmen neue Grenzlinien.
7. Parasitärer Charakter: Ob der Kranke selbst schmarotzend von der Energie, den Ideen und der Lebenslust Anderer lebt oder besonders altruistisch orientiert ist – psychodynamisch wirkt es sich gleich aus. Im einen Fall hängt er parasitär an der Umwelt, im anderen lässt er sich als Wirt aussaugen und gibt seine Lebensenergie an die Umgebung ab. So oder so manifestiert sich in der Krebserkrankung das Prinzip „nehmen ohne zu geben“ in unverblümter Form.
8. Destruktives Wachstum: Der Krebs zerstört langfristig seine eigenen Umgebungs Ressourcen. Jeder Mensch beteiligt sich als Mitglied der Gesellschaft an der Ausbeutung der Natur, am Zurückdrängen von Artenvielfalt und an der Missachtung vieler ökologischer Wechselwirkungen. Die Krebserkrankung praktiziert dieses gesamtgesellschaftlich sehr verbreitete Muster in Reinform. Der einzelne Kranke mag im persönlichen Bereich umweltbewusst orientiert sein; dennoch manifestieren sich durch die Krebserkrankung in ihm destruktive Muster, weil er Teil eines entsprechenden kollektiven Umfeldes ist. Je größer sein Grämen darüber und sein Schuldgefühl wird, desto mehr verschiebt sich die äußere destruktive Haltung zu einer inneren; der kofaktoriell-cancerogene psychodynamische (die das Krebswachstum begünstigende und mit anderen Faktoren zusammenwirkende psychische Dynamik) Effekt nimmt eher zu. Dies ist eine außerordentlich wichtige psychodynamische Zwickmühle, aus der therapeutisch nur der Zugewinn an persönlicher Autonomie herausführt.
9. Fehlende Eigenverantwortlichkeit: Krebsgeschwüre wachsen ohne Rücksicht. Das Prinzip Integrität, das heißt, souverän für eigenes Handeln einzustehen, fehlt in der schrankendurchbrechenden Ausbreitung der Krankheit. Je verantwortlicher ein Mensch in seinem Handeln sich selbst und anderen gegenüber ist, desto weniger bereitet er den Boden für Rücksichtslosigkeit. Es ist dabei gleichbedeutend, ob der Betreffende anderen oder sich selbst gegenüber zu wenig verantwortlich ist. Was Krebskranken fehlt, ist der Ausgleich der Interessen zwischen Außen und Selbst.
10. Mangel an eigenen Werten und Richtwerten: Der gleiche Mangel an Synthese zwischen der eigenen Person und der Umgebung findet sich bei Krebskranken in der Orientierung an Werten. Während eine autonome, gesunde Persönlichkeit mit integrierter Eigen- und Fremdverantwortlichkeit sich an einem selbstbestimmten, offenen Wertesystem orientiert, das fremde und eigene Interessen gleichermaßen respektiert, ist diese Spanne bei Krebskranken ganz nach einer Seite verschoben, meist zur Seite übertriebener Anpassung an extern bestimmte normative Orientierungen. Die darin zum Ausdruck kommende Rücksichtslosigkeit nach der einen oder anderen Seite manifestiert sich dann im Charakter der Krebses, der in seiner Entwicklung ausschließlich seinen eigenen Orientierungen folgt.

Dies ist eine Leseprobe aus dem Buch: Braun-von Gladiß, Karl: „Krebskranke Menschen in ganzheitlich-medizinischer Behandlung - Eine persönlich geprägte Schrift über Behandlungsgrundsätze und –methoden, die sich für mich in der Praxis der Therapie krebskranker Menschen bewährt haben“. Mai 2000, 208 Seiten, Abbildungen und Grafiken. ISBN 3-9522010-0-6. Preis: 18,90 € + Versandkosten. Bezug: Privatinstitut für ganzheitliche Medizinund Gesundheitsförderung, Auf dem Vievacker 16 21407 Deutsch Evern. Tel. 04131-854 40 83 Fax 04131-855 490 institut@gladiss.de


Begrenzung der Beihilfe für Leistungen der Heilpraktiker rechtswidrig

Entstehen dem Beamten Kosten für die Behandlung durch einen Heilpraktiker, so darf der Dienstherr nicht schematisch nur den Mindestsatz des im April 1985 geltenden Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker als beihilfefähig anerkennen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig heute entschieden.

Die Beihilfevorschriften sehen zwar vor, dass auch für die Leistungen der Heilpraktiker Beihilfe gewährt werden muss. Sie begrenzen die Beihilfefähigkeit aber auf Beträge, die in einer 1985 durchgeführten Umfrage unter den in der Bundesrepublik niedergelassenen Heilpraktikern als untere Grenze des durchschnittlichen Honorarrahmens ermittelt und seitdem nie fortgeschrieben worden sind. Diese Beträge entsprechen nicht den realen und angemessenen Gebührenforderungen der Heilpraktiker. Die Begrenzung führt bei der Behandlung erkrankter Beamter und ihrer Angehörigen durch Heilpraktiker praktisch zum Beihilfeausschluss. Hierin liegt ein nicht gerechtfertigter Widerspruch zur grundsätzlichen Entscheidung, Beihilfe auch für Heilpraktikerleistungen zu gewähren.

Der Senat hat die Bundesrepublik verpflichtet, über die Angemessenheit der Aufwendungen für Heilpraktikerleistungen unabhängig vom Mindestsatz erneut zu entscheiden.

BVerwG 2 C 61.08 - Urteil vom 12. November 2009





Heuschnupfen

Die Prognosen für „Heuschnupfler“ für dieses Jahr sind sehr ungünstig. Denn Birkenpollen sollen bald verstärkt fliegen. Doch es ist nicht zu spät, um den Symptomen vorzubeugen.

Der Deutsche Allergie- und Asthma- Bund prognostiziert jede Menge Birkenpollen, denn die Birke produziert in den sogenannten Mastjahren, d.h. alle zwei Jahre, besonders viele Pollen. Dadurch sichert sich der Baum seinen Bestand. Die Medizinmeteorologen rechnen mit einem baldigen Pollenflug, da warme Temperaturen den langen und kalten Winter ablösen. Allerdings ist die Situation regional auch sehr unterschiedlich.

Birkenpollen zeichnen sich durch eine sehr hohe Aggressivität aus und sind deshalb geradezu prädestiniert, Allergien hervorzurufen. Forscher der Technischen Universität München fanden zudem heraus, dass die Pollen in den Städten ein höheres allergenes Potential aufweisen als auf dem Land. Dies hängt damit zusammen, dass die Pollen sich mit Feinstaub und Abgasen beladen und dadurch eine starke Allergie auslösen können.

Deshalb ist es jetzt höchste Zeit, mit einer gezielten orthomolekularen Therapie vorzubeugen. Wir empfehlen deshalb allen „Heuschnupflern“ ab sofort mit der gezielten Prävention zu beginnen. Wir haben Ihnen hierzu ein attraktives Paket zusammengestellt:

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Ihnen allen wünsche ich ein frohes Osterfest

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